Jeden Tag fliehen tausende Menschen vor Krieg und Gewalt, verlassen ihre Heimat, Vertrautes und Freunde, geben die Vergangenheit auf, auf der Suche nach einem sicheren Leben und einer Zukunft für ihre Kinder. Sie sprechen weder unsere Sprache noch verstehen sie unsere kulturellen Gebräuche.

Gerade für Kinder ist das Leben als Flüchtling in Deutschland alles andere als einfach.

Nach der Aufnahme in den Gemeinschaftsunterkünften – oft für mehrere Monate – folgt die Unterbringung in den zugewiesenen Kreisen oder Städten. Für 4-6 köpfige Familien gibt es meist nur ein bis zwei Zimmer. Das bedeutet besonders auch für die Kinder: kein Platz zum Spielen, kein Platz zum Lernen. Die Sprache ist fremd, die Regeln im Alltag sind fremd. Konfrontation mit vielen neuen Eindrücken. Die Erlebnisse der Flucht sind noch nicht verarbeitet.

Jeder von uns kann helfen

Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe leisten einen unschätzbaren Beitrag bei der Integration von Flüchtlingen.

Gebraucht werden Menschen jeden Alters mit einem wirklichen Interesse zu helfen.

Hier kann jede Gemeinde ihre Toleranz, Solidarität und Weltoffenheit unter Beweis stellen und den Familien, vor allem auch den Kindern den Weg in unsere Gesellschaft öffnen.

Durch die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer finden sich die Flüchtlinge schneller in ihrem neuen Umfeld zurecht, entwickeln neue Perspektiven und können ihr Leben schneller wieder in die eigenen Hände nehmen.

Diejenigen, die den festen Willen haben, sich in unserem demokratischen Deutschland zu integrieren, müssen jede Unterstützung bekommen.

Immer mehr Menschen engagieren sich bereits in der Flüchtlingshilfe. Die Solidarität mit den Flüchtlingen ist beeindruckend groß. Eine Solidarität die von Herzen kommt für die, die es schlechter haben.